Erste Anlaufstelle
Erste Hilfe finden Sie beim Psychosozialen Dienst (PSD). Diesen bieten die meisten Krankenhäuser und Kliniken, aber auch Krebsberatungsstellen, Krankenkassen und Gesundheitsämter an. Der PSD informiert über Hilfsangebote und kann Kontakte zu Ehe- und Familienberatungsstellen, Psychologen, Selbsthilfegruppen und anderen Fachleuten vermitteln.
Ihnen steht eine Medizinische Rehabilitationsmaßnahme in besonders dafür vorgesehenen Rehabilitationskliniken zu, die von der Deutschen Rentenversicherung Bund (www.deutsche-rentenversicherungs-bund.de) finanziert wird. Im Rahmen dieser speziellen Onkologischen Rehabilitation erlernen Betroffene gymnastische Übungen, erhalten Massagen und stoffwechselaktivierende Bäder.
Es gibt die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und zu sinnvoller Freizeitgestaltung, auch Entspannungsübungen können erlernt werden. Inneres Gleichgewicht können Sie durch verschiedene therapeutische Angebote zurückerhalten.
Im zweiten und dritten Jahr nach der Erkrankung steht Ihnen eine Kur zu. Berufstätige erhalten dafür Sonderurlaub, der tarifliche Urlaub bleibt erhalten. Die Anträge auf eine Kur sollten Sie etwa vier bis fünf Monate vor dem geplanten Aufenthalt bei der Krankenkasse einreichen.
AZIB-AZP-2367/07



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